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Behandlung einer Hündin mit Epilepsie

Fallbeschreibung

Die Hündin Sheela, 4 Jahre, Labby-Mix, kam vor 2 Jahren mit ihrer Besitzerin zu mir in die Praxis wegen ihrer wiederkehrenden epileptischen Anfälle.

Sheela bekam tierärztlich bereits die Höchstdosis Luminal, Valium und eines weiteren Antiepileptikums, aber ihre epileptischen Anfälle traten in unverminderter Häufigkeit auf.

Sheela war ein Tierschutzhund aus Spanien. Sie war im Alter von ca. 6 Monaten zu ihrer Familie nach Deutschland gekommen. Bereits im ersten Monat bei ihrer neuen Familie traten die Anfälle auf. Anfangs waren sie nicht sehr stark und wiederholten sich nur alle 2-3 Monate.

Sheelas Besitzerin wollte es anfangs ohne Antiepileptika probieren und hatte mit ihrer Hündin bereits mehrere Tierheilpraktiker konsultiert, in der Hoffnung auf Linderung oder gar Heilung mit Hilfe naturheilkundlicher Mittel. Sheela bekam homöopathische Mittel, Bioresonanztherapie, Heilpilze, Horvi und einiges mehr.

Aber statt einer Verbesserung steigerte sich die Zahl der Anfälle mit der Zeit sogar und auch die Heftigkeit nahm zu. Schließlich wurde Sheela doch auf Luminal gesetzt, in der Hoffnung, die Epilepsie und die damit verbundenen Belastungen und Gefahren für die ganze Familie und vor allem natürlich für die Hündin damit endlich in den Griff zu bekommen.

Es zeigte sich allerdings, dass Sheela scheinbar überhaupt nicht auf das Medikament ansprach. Trotz Dosiserhöhung und dem Einsatz weiterer Antiepileptika, auch in Kombination mit Valium, wurde Sheela zwar immer benommener und unmotivierter, es zeigte sich aber weiterhin keinerlei Besserung im Hinblick auf die epileptischen Anfälle. Inzwischen krampfte sie 2-3 Mal wöchentlich. Sie fiel zur Seite, überstreckte den Kopf, jaulte und fiepte und verlor Urin und Kot. Nach den Anfällen war sie zuerst unruhig und danach völlig kaputt. Sheelas Familie war mit den Nerven am Ende, der Tierarzt hatte schon von Euthanasie gesprochen.

Das war der Zustand, in dem mir Sheela vorgestellt wurde.

Mein erster Eindruck von der Hündin war, ehrlich gesagt, Entsetzen. Nicht nur litt sie unter diesen heftigen epileptischen Anfällen, sondern darüber hinaus war sie auch noch so mit Medikamenten vollgepumpt, dass sie von ihrer Umwelt eigentlich kaum noch was mitbekam. Den Kopf gesenkt, mit stumpfem Blick schlurfte sie in meine Praxis. Ein Bild des Jammers…

In der Familie hatte sich Hoffnungslosigkeit ausgebreitet, weil man die Hündin diesen Zustand nicht mehr lange durchleiden lassen wollte und es ja offenbar gar keine Hoffnung mehr für sie gab.

Die Anamnese ergab, außer der Epilepsiesymptomatik, nur wenig Auffälligkeiten. Weitere Beschwerden gab es nicht. Ihr Verhalten war eher unauffällig.

Bis auf eine generalisierte Angst vor Männern, die viele Tierschutzhunde zeigen, kam nicht viel zutage. Wir beschlossen, eine Bioresonanzanalyse zu machen, um möglichst die Ursache für diese furchtbaren Anfälle aufdecken zu können.

Um in Ruhe alles durchtesten zu können, nahm ich von Sheela eine Speichel- und Fellprobe und erstellte damit die Bioresonanzanalyse.

Ich arbeitete mich mit meinem Bioresonanzgerät und Sheelas Proben durch meinen Testkasten und tatsächlich – eine der Ampullen zeigte deutlich an! Diese Ampulle zeigte Folgen von physischen Traumata an. Hier könnte wirklich eine mögliche Ursache liegen! Die weitere Bioresonanzanalyse ergab keine besonderen Hinweise auf andere Auslöser der Epilepsie.

Vor dem Hintergrund, dass Sheela aus dem spanischen Tierschutz kam, war eine mögliche Kopfverletzung nicht ausgeschlossen. Narben oder Unregelmäßigkeiten waren mir an ihrem Schädel bei der Untersuchung zwar nicht aufgefallen, aber das schloss alte Traumata ja nicht unbedingt aus. Auch eine heftige Gehirnerschütterung kann Auslöser für eine Epilepsie sein.

Ich entschloss mich, die Therapie auf dem Trauma als Auslöser aufzubauen.

Durch die Gabe eines passenden homöopathischen Mittels und ein paar Behandlungen mit der Bioresonanz, vor allem auch zur Stressminderung, nahmen bei Sheela in den nächsten Wochen die Zahl der Anfälle ab. Die Medikamente schlichen wir aus.

Nach kurzer Zeit waren die Anfälle verschwunden. Wir führten die Behandlung noch eine Zeitlang fort, um keinen Rückfall zu riskieren.

Bis heute ist Sheela anfallsfrei und ein gesunder, entspannter Hund. Die Besitzer waren überglücklich!

Susanne Deutrich

Tierheilpraktikerin, Bioresonanztherapeutin, Tierhomöopathin

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